Freizeit! Den ganzen Tag!
Nach dem Frühstück trafen wir uns aber doch wieder mit Herrn Zhao, der uns einen unterirdischen Billigmarkt zeigen wollte. Mit dem Linienbus ging es zum Volksplatz (2 Yuan), dann weiter mit der U-Bahn zum Markt.
Der war direkt von der U-Bahnstation erreichbar und riesig. Das Zeug was die dort verkauften war allerdings nicht nur vom Preis her billig und die Verkäufer waren hier nerviger als sonst. Man wurde regelrecht verfolgt. Ein paar Dinge haben wir aber dennoch gekauft, wo wir schon mal da waren.
Weiter ging es dann mit der U-Bahn zum Bund und nun wirklich auf eigene Faust.
Bei einem Spaziergang machte ich noch eine Menge Aufnahmen.
Das Wetter war nicht ganz so diesig wie am Vortag.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Cafe machten wir uns auf die Suche nach einem Tunnel, der unter dem Fluss hindurch nach Pudong hinüber führen sollte.
Es sollte ein Touristentunnel mit Lichtshow sein.
Wir haben ihn auch tatsächlich gefunden, den Sightseeingtunnel. Eine ziemlich kitschige Sache. In einer Art Minibahn fuhr man durch den Tunnel in dem eine Laser-Licht-Show ablief. Nicht unbedingt sehenswert aber eine schnelle Möglichkeit den Fluss zu überqueren. Oder heiß es in diesem Fall unterqueren?
Auf Pudong angekommen schauten wir ganz kurz in die berühmte Shoppingmall, hatten aber keine große Lust zum Einkaufen. Direkt neben den Yin Mao Tower gab es einen Park mit See in dem wir uns wunderbar ausruhen konnten. Das Panorama auf die benachbarten Wolkenkratzer war atemberaubend.
Irgendwann wurde uns das dann doch langweilig und wir machten uns durch den Touristentunnel auf den Weg zur Nanjing Straße wo wir noch ein wenig shoppen wollten.
Dort kamen wir dann noch in den zweifelhaften Genuss, einem chinesischen Saxofonspieler in pseudobayrischer Tracht zuhören zu können.
Viel haben wir nicht gekauft, aber wir hatte ja auch schon mindestens einen Koffer voller Souvenirs. Mit dem Taxi fuhren wir ins Hotel zurück, von wo es dann alsbald zum Abschiedsessen ging.
Große Reden wurden gehalten, das Trinkgeld überreicht. Schade dass der Urlaub schon zu Ende gehen würde.
Ich hätte schon noch ein Jahr in China ableiben können. Aber Geld verdient sich halt nicht von alleine und ob die in Shanghai noch einen Feng Shui Berater brauchen?
Danach wieder ein kurzer Bummel durch das nächtliche Shanghai, noch schnell einen Tee getrunken und ab ins Hotel.
Weiter geht es dann mit
− dem Tag 20 −
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